“Most” wird in einige slawischen Sprachen als “Brücke” übersetzt. Daher hat Most e.V. nicht umsonst als Ziel die Kontakte zwischen jungen Menschen insbesondere aus mittel- und osteuropäischen Staaten und der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Aus- und Fortbildung herzustellen sowie Informationsaustausch über die Länder Mittel- und Osteuropas anzukurbeln.
Für alle Interessierte wird vom Verein am Dienstag, den 10 August in Berlin ein Stammtisch organisiert. Ab 19 Uhr gehts gemeinsam ins Kino “Krokodil” (Greifenhager Str. 32, 10437 Berlin) zum Film “Die Frau mit den 5 Elefanten” (mit deutschen Untertiteln), danach kann man sich über die Filmeindrücke und weitere spannende Sachen im “Mauerblümchen” (Wisbyer Str. 4, 10439 Berlin) austauschen.
wegen Wetter muessen wir den Filmabend heute absagen. Das ist sehr Schade, aber hoffentlich wird das Wetter Ende August viel besser und wir werden uns in einer gemuetlichen Atmosphaere paar Kurzfilme anschauen koennen!
Der genaue Termin folgt sehr bald.
Jegliche Ratschlaege wie, wo und fuer wieviel man ein gutes Wetter bestellen kann, sind jederzeit herzlich willkommen!
Die Ferienacademy ist für junge Menschen mit russischem/sowjetischem Migrationshintergrund geplant, und soll den jungen Leuten die Möglichkeit zur persönlchen Weiterentwicklung und Weiterbildung, Selbstverwirklichung sowie zu neuen Bekanntschaften und Erlebnissen bieten.
Die eingereisten jungen Menschen werden in Gruppen aufgeteilt (nach Bekanntschaften, Wünschen, aber auch zufällig). Diese Gruppen sollen für sich einen Namen, ein Motto, ein Gruppenlied/Tanz und eine Gruppenfahne ausdenken und präsentieren.
Gruppenkurse:
In diesen Gruppen erledigen die Teilnehmer die 1-Tages Aufgaben, die jeden Morgen in den Workshops bearbeitet werden.Die Workshops zu 5 Themen : Theater, Bild&Design, Film, Musik und Sprachkunst finden jeden Morgen zw. 10 und 12 Uhr statt und werden von ebenso jungen Experten (Fachstudenten, Künstlern bzw. anderen Fachleuten) durchgeführt. Die Gruppen besuchen vom Tag zu Tag abwechselnd die Workshops und präsentieren am Ende jedes Tages Ihre Ergebnisse bzw. Werke vor allen Teilnehmern im Abendkonzert. Ausserdem bekommt jede einzelne Gruppe jeden Tag eine spezielle Aufgabe, die genauso im Abendkonzert präsentiert wird. Die Gruppen nehmen auch an Sportwettbewerben und Abend-Spielen teil, wo sie gegeneinander auftretten.
Schwepunktkurse:
Jeder Teilnehmer muss sich (ausser dem Gruppenprogramm) auch für einen der Schwerpunktkurse einschreiben. Die Schwerpunktkurse zu 5 Themen(Theater, Musik, Bild&Design, Film, Sprachkunst) finden Nachmittags statt und strecken sich auch über alle 5 Tage aus. Am Ende der Academy werden im Abschlusskonzert alle Ergebnisse der Schwerpunktgruppen präsentiert.
Das Abendprogramm wird durch intellektuelle sowie Rollenspiele erweitert. An 2 oder 3 Tagen findet abends auch eine Disco statt.
Die Ferienacademy wird somit zur idealen Mischung zwischen Spass und Kultur, Kunst und Freizeit,Teamarbeit und Selbstverwirklichung, und soll immer mehr talentierte junge Menschen verbinden und vielen von denen helfen, neue Bekanntschaften zu schliessen und vielleicht sogar ihren eigenen Weg in der Geselschafft zu finden.
Am 27. Juli laden wir zu einem weiteren Filmabend unserer Veranstaltungsreihe ein, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Polen in Münchens kulturellem Leben eine Plattform zu bieten. Dieses Mal lautet das Motto: Wertvoller Austausch statt billiger Einkauf! Im Rahmen des von Ahoj Nachbarn und Kulturalny Kolektyw Uniwersytetu Gdanskiego ( Kulturelles Kollektiv der Universität Gdansk) initiierten Projekts „filMost“ werden deutsch und polnische Kurzfilme zum Thema Alltag der beiden Nachbarländer gezeigt. Anhand der Losung “wir sind alle gleich, aber gleich anders” soll das Feld von vermeintlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden deutschen und polnischen Lebens abgesteckt werden.
Im Anschluss an die Vorführung ist selbstverständlich noch die Möglichkeit gegeben, diese Phänomene mit den Initiatoren des Projekts zu diskutieren.
Gemäß der Jahreszeit findet der Filmabend nicht in einem stickigen Kinosaal, sondern unter freiem Himmel, am Kulturstrand an der Corneliusbrücke statt. Einem gemütlichen und entspannten Ausklang des Abends steht also nichts im Wege.
Das diesjährige Projekt “filMost” war eine Forsetzung der “Filmtour Polska-Deutschland 2009” und fand vom 04.-14. Juli 2010 in vier Städten statt: Leipzig, Dresden, Poznan und Gdansk. Mit einem abwechslungsreichen Kurzfilmprogramm bereiste die Gruppe von acht Teilnhmern gemeinsam ihre Heimatländer, um sich mit dem Verhältnis der beiden Nachbarn auseinanderzusetzen.
Datum: 27.07.2010
Beginn: 21 Uhr (mit Einbruch der Dunkelheit) Eintritt frei
Wo: Kulturstrand bei der Corneliusbrücke (Bitte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuss oder mit dem Radl kommen. Es gibt keine Parkplätze. Die Fahrräder bitte nicht auf der Corneliusbrücke abstellen und - den Nachbarn zu liebe - den Strand leise verlassen.)
Historia o braku samochodu / Story of a missing car, Grzegorz Jaroszuk
Programm:
1. Stille Post / Chinese Whisper - Oliver Rauch, 3 min, 2007, Credo Film Berlin Chodz do nieba /
2. Cztery oferty matrymonialne / Four proposals - Magnus Arnesen, 22 min, 2007, Filmhochschule Lodz
3. Come to heaven - Linn Karen Foerland, 5 min., 2009, Filmhochschule Lodz.
4. Historia o braku samochodu / A story of a missing car – Grzegorz Jaroszuk, 12min, 2008, Filmhochschule Lodz.
5. Ich bin’s, Helmut / It’s me, Helmut - Nicolas Steiner, 11 min., 2009, Filmakademie Ludwigsburg
II. Filmabend in Dresden “Jugend”
08.07.2010, Katy’s Garage, 20:00.
1. Kokon – Till Kleinert, 7 min., Coming-of-Age Story, DE 2009, Prod.: dffb
2. Amoklove – Julia Kaiser, 9:20, Love Story,DE 2009, Filmakademie Baden – Württemberg Ludwigburg
3. Stille Post / Chinese Whisper – Oliver Rauch, 3 min, DE 2007, Prod. Credo Film Berlin
4. Echo - Magnus von Horn, fiction, 15 Min., Poland 2009, Prod.: PWSFTviT
5. Małżonkowie / Eheleute – Dara von Dusen, 12 min, Poland 2009, prod.: PWSFTviT
6. Historia o braku samochodu / A Story of the missing car – Grzegorz Jaroszuk, 12min, Étiude, PL 2008, Prod.: PWSFTviT
7. Pod bluzką - Lucia von Horn Pagano, 8 min, Étiude, PL 2009, Prod.: PWSFTviT
III. Filmabend in Poznan „ Beziehungen“
09.07.2010, Rozbrat, 20:00.
1. Das Mädchen mit den gelben Strümpfen - Grzegorz Muskala, 6 min., DE 2008, dffb
2. Amoklove – Julia Kaiser, 9:20, Love Story, DE 2009, Filmakademie Baden – Württemberg Ludwigburg
3. Dunkelrot – Frauke Thielecke, 10 min., DE 2008, Hamburg Media School
4. Antje und wir - Felix Stienz, 12 min., DE 2007
5. Cztery oferty matrymunialne / Four proposals – Magnus Arnesen, 22 min, PL 2007, Prod.: PWSFTviT
6. Małżonkowie / Eheleute – Dara von Dusen, 12 min, Poland 2009, Prod.: PWSFTviT
Gast: N.N.
Moderation: Krystyna Senne, Filip Rezner (Kulturalny Kolektyw UG)
IV. Filmabend in Gdansk „Das menschliche Wesen im Alltag”
1. Historia o braku samochodu / A Story of the missing car – Grzegorz Jaroszuk, 12min, Étiude, PL 2008, prod.: PWSFTviT
2. Milbe – Karl Tebbe, 6 min., Animation, DE 2008.
3. Małżonkowie / Eheleute – Dara von Dusen, 12 min, PL 2009, prod.: PWSFTviT
4. 2 oder 3 Versuche eine idee umzusetzen - Jan Peters, Marie-Catherine Theiler, 6 min., DE 2008.
5. Das Packet - Marco Gadge, 10 min., DE 2009.
6. Fisch braucht Wasser – Eric Ferranti, 8 min., DE 2007, dffb.
Vom 05. bis zum 12. Juli lädt das neue Projekt “filMost” von Ahoj Nachbarn! zu einer internationalen Filmbegegnung ein: ein deutsch-polnisches Team zeigt in Leipzig, Dresden, Poznan und Gdansk Kurzfilme zum Thema Alltag der beiden Nachbarländer. Anhand des Mottos “wir sind alle gleich, aber gleich anders” soll das Feld von vermeintlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden deutschen und polnischen Lebens abgesteckt werden. Das Thema des Abends wird sich um die Alltagsrealität von Jugendlichen drehen. Am Beispiel von Kurzfilmen soll dabei das Lebensgefühl der Jugend des 21. Jahrhunderts mit ihren Vorstellungen, Träumen, und Ängsten auf beiden Seiten der Oder-Grenze belichtet werden.
filMost ist eine Zusammenarbeit der Vereine Ahoj Nachbarn! und dem Kulturalny Kolektyw der Universität Gdansk, das von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert wird.Es ist eine Forsetzung der “Filmtour Polska-Deutschland 2009”. Mit einem abwechslungsreichen Kurzfilmprogramm bereist die Gruppe gemeinsam ihre Heimatländer, um sich mit dem Verhältnis der beiden Nachbarn auseinanderzusetzen. Die deutsch-polnischen Beziehungen gründen sich aber nicht nur auf Ereignisse der großen Geschichte, sondern finden sich auch in den kleinen Begegnungen des Alltags der Menschen wieder.
Zu jedem Filmabend wird es die Möglichkeit geben, im gemeinsamen Dialog von Filmemachern und Kulturschaffenden mit dem Publikum diese Phänomene zu erörtern und zu diskutieren.
Termine der „filmMost”-Tour
Mo, 05.07. Leipzig in UT Connewitz, 21:00 Uhr, Eintritt 3 Euro
Do, 08.07. Dresden in Katy’s Garage, 20:00 Uhr, Eintritt frei
Fr, 09.07. Poznan in Rozbrat, 20:00 Uhr, Eintritt frei
Mo, 12.07. Gdansk in Buffet, 20:00 Uhr, Eintritt frei
Gäste:
Leipzig - Tomasz Wolski, Regisseur von “Szczesciarze” (”The Lucky Ones”)
Drezden - Rainer Mende, Polnisches Institut Leipzig
Poznan - N.N.
Gdansk - Michał Gieorgiew, Filmemacher
Die Filmprogramme werden bald bekannt gegeben.
Wir sehen uns!
Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
www.fwpn.org.pl
und das Polnische Institut in Leipzig
www.leipzig.polnischekultur.de
Auch dieses Jahr findet in Nürnberg die 5. polnische Filmwoche, initiiert vom Krakauer Haus. Die Filme werden mit deutschen Untertiteln in Cinecitta vorgeführt. Mehr zum Programm hier
Von Anfang an stieß goEast bei der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Land Hessen auf großes Interesse und noch größere Unterstützung. In Wiesbaden, der Stadt mit den reichen Bezügen nach Osteuropa, fand das Festival dann auch seine Heimat: in einem der schönsten Kinos Deutschlands, der Caligari FilmBühne, und in der Villa Clementine, dem nahegelegenen Festivalzentrum mit besonderer Atmosphäre. Die Schirmherrschaft übernahm Hilmar Hoffmann. In kürzester Zeit konnte sich das Festival etablieren.
Statt billig einzukafen, tauschen wir was uns lieb und teuer aus!
Gesucht werden Kurzfilme zum Thema „Alltag” aus Polen und Deutschland. Hilf uns zu zeigen, was junge Menschen auf beiden Seiten von Oder und Neiße denken und fühlen!
Die Idee für das Projekt filMost entstand letztes Jahr, als sich die Initiative Ahoj Nachbarn entschied, eine Reihe von Kurzfilmabenden zum Thema „deutsch- polnische Beziehungen“ zu organisieren. Damals hieß das Projekt noch „Filmtour Polska-Deutschland“. Uns interessierte sowohl die vergangene als auch die heutige wechselseitige Beziehung der beiden Nachbarländer und wir entschieden uns für einen Filmabend als die ideale Veranstaltungsform, um Diskussionen und den Austausch zwischen jungen Menschen der beiden Nationen anzuregen. Die Reise durch verschiedene Städte in Polen und Deutschland sollte ebenso die Verbreitung der Filmkunst weitgehend unbekannter Filmemacher unterstützen. Die ausgewählten Filme erzählten von der polnischen Emigrationswelle der 80er, von immer noch lebendigen Stereotypen, genauso wie von der gemeinsamen Geschichte beider Länder.
Auch dieses Jahr wollen wir uns wieder auf die gemeinsame Reise begeben. Im Juli ist der Besuch von vier Städten auf deutscher und polnischer Seite geplant. Unsere Stationen werden Leipzig, Dresden, Posen und Gdansk sein, in denen Filme von Euch, liebe Filmemacher, gezeigt werden sollen.
Wir laden dazu ganz herzlich professionelle, Amateur- und unabhängige Filmschaffende ein. Die Gattung ist beliebig wählbar; bereits im letzten Jahr zeigten wir Animations-, Dokumentar- und Spielfilme. Einzige Voraussetzung dabei ist, dass die Filme nicht länger als 30 Minuten und Englisch untertitelt sind.
Das Motto der diesjährigen Filmtour ist der Alltag junger Menschen. Wir möchten ein Filmprogramm zusammenstellen, das denjenigen, die gerade ins „erwachsene Leben“ eintauchen, die kleinen Ereignisse des deutschen und polnischen Lebensalltags näher bringt. Das Zu Hause, die Ausbildung, Arbeit und Freizeit sind nur einige Beispiele, die in den Filmen aufgegriffen werden können.
Dahinter steckt die Überzeugung, dass gerade die Dinge, die uns nicht so wichtig erscheinen, viele Ähnlichkeiten und universelle Herausforderungen mit sich tragen. Der filmische Austausch soll dabei auch eine Gelegenheit sein, die „tatsächlichen“ Wirklichkeiten kennen zu lernen, mit denen junge Erwachsene aus verschiedenen Umgebungen zu kämpfen haben. Der grenzübergreifende Dialog lädt zum Kennenlernen und besseren Verständnis des jeweiligen Nachbarlandes ein.
Auf Eure Filme warten wir bis zum 15.05.2010.
Filme sollten verschickt werden entweder an:
Ahoj Nachbarn! e.V.
Postfach 450126
90212 Nürnberg
oder an:
Kulturalny Kolektyw Gdański
ul. Wita Stwosza 58, p. 109
80-952 Gdańsk, Polen
Jegliche Fragen gerne an: ahojnachbarn@gmx.de (deutsch) und kk@ug.edu.pl (polnisch).
Wir freuen uns auf Eure Filme!
Das deutsch-russische Festival für alternative Musik und Kunst “Ost Anders” wird jählich seit 2003 durchgeführt in Nürnberg. Am 23.-24 April findet es zum ersten mal in Nordrhein-Westfallen statt. Ziel dieses Festival ist, einerseits, dem breiten Publikumsspektrum die umfangreiche und mannigfaltige Werke jeder Art von russischsprachigen Künstlern in Deutschland vorzustellen, sowie anderseits neue Bekanntschaften und Vernetzungen zwischen Künstlern auch interkulturell zu ermögichen.
OSTANDERS mit seinem Programm erstreckt sich über 2 Tage: am ersten sind Theater- und Comedygruppen am Start, die ihre Stücke bzw. Stand-Up-Skatches auf deutsch und russisch aufführen. Ausserdem werden an diesem Abend einige Kurzfilme der russischen Produzenten vorgestellt.
Am Samstag treten 8 alternativ-Bands auf, die vershiedenste Musikrichtungen, von rock’n’roll, grunge und funk bis electro und drum’n’bass präsentieren und ebenfalls deutsch-russische Wurzeln vorweisen können. Anschliessend wird es mit den besten Elektronik-Wunderkinds der russischen Electroszene wie Andy Lansky,Gobox und Help bei OstAndersClubbing weitergefeiert. Eine Ausstelung junger Fotografen und Maler sind unter anderem zu sehen.
Das Festival lässt sowohl das russisch- als auch das deutssprachige Publikum durch ein breites Spektrum an interessanten Erlebnissen und Möglichkeiten erkennen, welchen kreativen und innovativen Beitrag die Migranten aus der ehemaligen Sowjetjunion in die europäische Kulturvielfalt leisten können und wie vielseitig deren Szene ist.
Es gibt kaum Jugendliche in Polen, die diesen Film nicht kennen: SHOPPING GIRLS (Originaltitel: GALERIANKI, Polen 2009) von Katarzyna Roslaniec erzählt von einer Welt, in der sich Schulmädchen in Einkaufszentren für modische Kleidung und Konsumartikel prostituieren, während Schule und Elternhaus in der Vermittlung von Werten versagen. Auf dem FilmFestival Cottbus lief der Spielfilm in deutscher Erstaufführung. Die erst 29-jährige Regisseurin wurde in Cottbus mit dem Preis für den besten Debütfilm ausgezeichnet, Hauptdarstellerin Anna Karczmarczyk erhielt für ihre Rolle als Alicja den Preis für eine herausragende Darstellerin.
Jetzt gibt es eine weitere Möglichkeit, das in Polen viel diskutierte Jugenddrama in Deutschland zu sehen: Im Rahmen seiner Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin präsentiert das FilmFestival Cottbus SHOPPING GIRLS im Programm von filmPOLSKA in Berlin. Die Aufführungen finden am 15.4. um 20 Uhr im fsk Kino am Oranienplatz, Segitzdamm 2 (Kreuzberg), und am 16.4. um 20 Uhr im Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41 (Mitte) statt. Katarzyna Roslaniec, Regisseurin von SHOPPING GIRLS, und Roland Rust, Direktor des FilmFestival Cottbus, stehen bei beiden Aufführungen als Interviewpartner zur Verfügung.
Zum Inhalt: SHOPPING GIRLS handelt von der 14-jährigen Alicja, die auf eine neue Schule kommt und von der angesagten Clique ihrer Klasse unter die Fittiche genommen wird. Innerhalb kurzer Zeit verwandelt sich das Schulmädchen mit dem veralteten Mobiltelefon und den selbst geknüpften Armbändern in ein Ebenbild ihrer neuen Freundinnen – bezahlt sind die schicken Klamotten und das neue Handy mit sexuellen Dienstleistungen. Alicja will dazu gehören. Zu spät erkennt sie den Preis ihrer neuen Popularität.
Es ist das erste Mal, dass das gesellschaftliche Phänomen der „Galerianki“ im Kino behandelt wird. Roslaniec´ Film basiert auf Interviews der Regisseurin mit polnischen Schülerinnen, die in Einkaufszentren und Bars nach „Sponsoren“ suchen.
Nach dem großen Erfolg des Projektes „Filmtour Polska-Deutschland 2009“ wollen wir auch im Jahr 2010 deutsche und polnische Städte mit einem vielseitigen Kurzfilmprogramm im Gepäck bereisen. Der Name des Projektes wurde auf filMost umgeändert.
Die Tour 2010 im Juli: Leipzig, Dresden, Poznan, Gdansk.
Dabei wird sich das diesjährige Projekt um speziell eingegrenzte Thematik der deutsch-polnischen Beziehungen drehen, welche in den ausgewählten Filmen konkret Widerklang finden sollen – die Filme werden demnach anhand zuvor festgelegter Themen ausgesucht. Das Thema 2010 ist “Alltag in Polen und Deutschland”.
Wir halten Euch auf dem Laufenden! Die Arbeit ist schon in vollen Zügen!
Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass unser polnischer Partner dieses Jahr Kulturalny Kolektyw Uniwersytetu Gdanskiego ist!
Kulturalny Kolektyw Uniwersytetu Gdańskiego organisiert in Polen und sei einiger Zeit auch im Ausland zahlreiche Kulturprojekte, die sich mit politischen, sozialen und ökologischen Themenfeldern auseinandersetzen. Dazu gehören unter Anderem die jährlichen Festivals “Wolne Miasto Gdańsk” (dt. „Freie Stadt Gdansk“), Muzyka Końca Świata (dt. „Musik des Endes der Welt“), und „Wielki Przejazd Rowerowy“ (dt. „Große Fahrradfahrt“). Der Verein war zudem mitverantwortlich für die Organisation der internationalen Projekte “Moving Baltic Sea” und „Kinomobilny”.
Ukrainischer Kinoklub in Berlin lädt Sie am 10. März herzlich zu seiner nächsten “Folge” ein. Diesmal haben wir uns entschieden kein Thema für den Abend zu setzen, keine inhaltliche Diskussionen mit den Regisseuren oder Experten anzubieten und mal nicht über ukrainische Geschichte und Gegenwart zu reden. Sondern “einfach” Kunst für Kunst genießen. Um so mehr, dass der für März ausgewählte Film uns kaum einen andere Chance lässt.
Wir freuen uns Ihnen den Film von Ihor Podoltschak “Las Meninas” (2008) vorstellen zu dürfen, der sowie absolut positive, als auch sehr kritische Reaktionen im Kreis der Kinokritikern und Filmfans gesammelt hat. “Las Meninas” ist eher 99 Minuten bewegter Bilder und surrelaistischer Photos, als Geschichte mit einer klaren Sujetlinie. Hinter den unbedeutenden alltäglichen Geschehnissen verbirgt sich eine klaustrophobische Situation in einer Familie, wo ein kranker Sohn seine Eltern und seine Schwester terrorisiert. Die Anwesenheit des Sohnes ist dabei versteckt, sein Einfluß ist aber allumfassend.
Für Ihor Podoltschak, einen originellen ukrainischen Künstler, der sich gerne von Sacher-Masoch Stilistik inspirieren lässt, ist «Las Мeninas» sein Debut im Kino. Ukrainisches nationales Internetportal Kino-Kolo hat diesen Film bereits zu “einem der interessantesten künstlerischen Experimenten im ukrainischen Kino der neuen Zeit” getauft. Außerdem ist dieser Film die erste ukrainische Produktion, die im Wettbewerbprogramm des Kinofestivals in Rotterdam vertreten war.
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!
Wann? - 10.03. (Mi), 20.00
Wo? - Club der polnischen Versager, Ackerstr. 168 10115 Berlin (U8 Rosenthaler Platz),
Ukrainischer Kinoklub in Berlin lädt Sie herzlich zum nächsten Filmabend am Sonntag, dem 21.02 um 19 Uhr in den Club der Polnischen Versager ein.
An diesem Filmabend wird eine Filmvorführung und ein Gespräch mit dem ukrainischen Regisseur Myroslaw Slaboshpyzkij (Teilnehmer an der Berlinale 2009 und 2010) stattfinden.
Im Programm: Kurzfilme von Myroslaw Slaboshpyzkyj: “The Incident”, 2006, 20′ (OmeU) - “Eine Geschichte über einen Tag aus dem Leben eines Försters, der einen Besuch von seiner Tochter bekommt”
Der Film wurde auf dem Festival in Algarve (Portugal) ausgezeichnet. Und
“Diagnoz”, 2008, 15′ (OmeU) - “Eine Tragödie. Die Geschichte einer jungen schwangeren Frau. Wer der Vater ist, ist nicht wichtig. Junge Frau lebt mit zwei Männern zusammen in einem Abbruchhaus in Bezirken von Kiew. Nach einer Polizeirazzia landet sie im Krankenhaus und bekommt frühzeitig ihr Kind”, Quelle: Berlinale.
Der Film nahm an Berlinale 2009 teil. Anschließend findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.
Zeit und Ort: So, der 21.02., 19 Uhr, Club der polnischen Versager, Ackerstraße 168-170, 10115 Berlin (neben der Torstraße, U8 Rosenthaler Platz)
Filmtour Polska-Deutschland - Final ‚Ausklang’
Am 21. Januar 2010 wird der Lothringer 13 Laden zum Kinosaal umfunktioniert und zum Ort filmischer Neuentdeckungen rund ums Thema deutsch-polnische Beziehungen. Zum Abschluss des Filmprojektes „Filmtour Polska-Deutschland 2009“ werden Kurzfilme gezeigt, die sich auf unterschiedlichste Weise mit dem facettenreichen Verhältnis der beiden Nachbarländer auseinandersetzen. Als Gast kommt Bartosz Grudziecki, Regisseur von „Polska Roadmovie“, einem Film des Programms.
Gleichzeitig wird es eine Möglichkeit sein, den Verein Ahoj Nachbarn! kennen zu lernen, der nach neuen Mitgliedern Ausschau hält.
Polska Roadmovie Bartosz Grudziecki
Die Filmtour hat vom 04. bis zum 13. Oktober 2009 verschiedene Städte in Polen und Deutschland bereist. Ziel war es, einen offenen und kritischen Meinungsaustausch anzustoßen und den Dialog zwischen beiden Ländern zu stärken. Die Filmvorführungen fanden im Rahmen des internationalen Projektes „FilmTour Polska-Deutschland 2009“ statt, einer Zusammenarbeit der Vereine Ahoj Nachbarn! und GFPS Polska, die von MitOst e.V.,der Europäischen Kommission, dem deutsch-polnischen Jugendwerk und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert wird.
Das Programm:
1.„Das Mädchen mit den gelben Strümpfen“ von Grzegorz Muskala/ Berlin/ 6min.
2.„Was übrig bleibt“ von Andreas Gräfenstein, Fabian Daub/ Hamburg/ 12min
3.„Miasto płynie” („The city sails on“) von Balbina Bruszewska/ Lodz/ 17min
4.„Służba zastępcza” („Voluntary service”) von Jan Wagner/ Berlin/ 14min
5.„Dziwadło” („Weirdo”) von Ireneusz Prokopiuk/ Bielsk Podlaski/ 9min
6.„Polska Roadmovie” von Bartosz Grudziecki/ München/ 31min
Alle Filme haben eine englische Untertitelung.
Einlass 19:00, Beginn 19:30
Der Eintritt ist frei!
Lothrigenr 13/Laden, S-Bahn Rosenheimer Platz
Sterntagebücher, die 1957 von Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem veröffentlicht und genau 50 Jahre später 2007 von ZDF verfilmt wurden, dokumentieren chaotische Reisen mit einer wohnlichen “Drei-Zimmer-Rakete” durch die Galaxien, die noch nie zuvor ein vernunftiger Mensch gesehen hat. Solange aber der Raumpilot, Küchen-Chaot und Grammatik-Akrobat Ijon Tichy alle Zutaten für sein Omlett dabei hat, ist er bereit sich den endlosen Gefahren wie Gravitationsstrudel oder behaarten Monster zu stellen. Sogar wenn seine selbst erfundene “Analoge Halluzinelle” (gespielt von Nora Tschirner) behauptet, das der brabbelnde Bruchpilot ein bisschen zu viel trinkt und dass in seinem Kopf ein schwarzes Loch gähnt - was für eine “Frechigkeit”!!! An diesem Abend zeigen wir für die Fans der kultverdächtigen Serie noch mal alle Folgen. Und diejenigen, die sie noch nicht kennen - eine tolle Möglichkeit in eine kuriose, surreale und bunte Welt der Science-Fiction einer besonderen Art einzutauchen.
Wo? Weinerei, Prinzregentenufer 5, 90489 Nürnberg
Wann? Sonntag, den 17 Januar ab 19.00
Der Ukrainische Kinoklub in Berlin, der das Leben in der Ukraine von verschiedenen Perspektiven durch Filme beleuchten möchte, lädt Sie herzlich am 3.12.2009 zur Lesung “No Name” und der anschließendenden Filmvorführung des Dokumentarfilms „So wollen wir nicht sterben – HIV/AIDS in der Ukraine“ ein. An diesem Abend möchten wir versuchen diese sowohl für die Ukraine als auch für Europa und die ganze Welt gefährliche Lage von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten – von den Betroffenen, von den Ärzten, vom Staat sowie von der (Zivil-)Gesellschaft. Der Abend ist dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember gewidmet.
Der Abend findet am 3.12.2009 ab 19 Uhr statt, Adresse: Strausberger Str. 38, 10243 Berlin (4. Etage - Ukrainisches Haus), U5 Strausberger Platz. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Programm:
18:30 – Einlass
19:00 - Szenische Lesung „No Name“, nach einem Text von Roma Medny Vek. Es liest: Johannes Gruhl von der Theatergruppe „Macht ohne Bühne“ (http://www.machtohnebuehne.com/). Idee und Konzeption: Sylvia Lundschien (Studentin am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin)
19:30 Filmvorführung „So wollen wir nicht sterben“ (2004) von Karsten Hein in Anwesenheit des Regisseurs. Die offizielle Web-Seite zum Film: http://www.aids-ukraine.com/
21:00 Anschließendes Gespräch mit dem Regisseur Karsten Hein. Moderation: Alona Karavai.
Mit freundlicher Unterstützung vom Zentralverband der Ukrainer in Deutschland e.V.
Eine junge Russin und ein Ungarndeutscher präsentieren ihr multimediales Projekt mit Video-Interviews und Bildmaterial von Zeitzeugen in Zusammenarbeit mit dem Russischen Theater und der Schule für bildende Kunst und Gestaltung in der Kulterbrauerei. Zentrale Themen der Perestroika wie die Antialkoholkampagne, Tschernobyl-Katastrophe, Glasnost, Entstalinisierung bis hin zum Putsch im August 1991 werden anschaulich dargestellt. Im Anschluss findet eine Ausstellung von Ölbildern aus der Perestroika-Zeit von Andrei Krioukov statt. Ein Perestroikabuffet rundet den Abend im passenden Zeitcolorit ab.
Sa., 21. November 2009; 17:00 Uhr
Kulturbrauerei
PANDA - NICHT NUR RUSSISCHES THEATER
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin - Prenzlauer Berg
Eingang: Knaackstr. 97, Sredzkistr. 7, Geb. 8
U2 Eberswalder Str.
In Berlin wird am 19.11.2009 der neue preisgekrönte Geschichtsdokumentarfilm”Shywi”/”The Living” (2008) des ukrainischen Regisseurs Serhij Bukovsky über die Hungersnot 1932/33 dem Publikum vorgestellt, präsentiert vom „Ukrainischen Kinoklub in Berlin“ und der „Informations- und Kulturagentur der Ukraine“ der Botschaft der Ukraine (Original mit englischen Untertiteln).
Der Film „The Living“ nahm 2009 an den Internationalen Filmfestspielen Berlin „Berlinale 2009“ teil und wurde mehrmals ausgezeichnet, u. a. mit dem Grand-Prix des „Internationalen Nord-Süd-Forums“ in Genf im September 2009. Mehr Informationen über den Film erhalten Sie auf der Web-Seite: http://theliving.org.ua/en/
Im Programm: Begrüßung durch die Botschafterin der Ukraine Frau Natalia Zarudna, Einleitung durch Herrn Wilfried Jilge (Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig), Filmvorführung. Nach der Filmvorführung wird es eine Möglichkeit zur Diskussion über die aktuelle Gedenklandschaft in der Ukraine und über den Film geben.
Die Filmvorführung findet in den Räumlichkeiten des Ukrainischen Hauses statt, Adresse: Strausberger Str. 38, 10243 Berlin (4. Etage), U5 Strausberger Platz.
Das führende Festival des osteuropäischen Films verschafft einen repräsentativen Überblick über die aktuelle Spielfilmproduktion des gesamten osteuropäischen Raumes und bleibt international einzigartig in Programmumfang und Ländervielfalt, Qualität und Aktualität.