Ausblick 2016: Was in den Herzen herumschwirrt

sparkler

Das Jahr 2015 verbschiedeten wir mit einigen Rückblicken (hier und hier), doch nun ist wohl es an der Zeit, das Neue zu begrüßen und … zu planen. Am So, 17.01. findet die jährliche Mitgliederversammlung (MV) statt, bei der wir die Projektideen für das Jahr 2016 besprechen werden.

Die MV ist eine perfekte Möglichkeit, den Verein kennenzulernen, sich bei einem Projekt zu beteiligen oder sogar gleich Mitglied zu werden. Für alle Interessierten, und natürlich auch für unsere Mitglieder, stelle ich einige Projekte vor, die für 2016 geplant sind und die auch einen Projektkoordinator suchen. Ohne eine Leitung wird es wohl schwierig, sie zu realisieren.

Wir haben einiges vor, das werdet ihr gleich sehen. Wie die Projekte meistens bei uns organisiert und gefördert werden, könnt ihr hier und hier nachlesen.

Wir messen die Kräfte an den Plänen – es müssen natürlich nicht alle Projekte durchgeführt werden. Die derzeitige Anzahl der aktiven Mitglieder reicht nicht aus, um den größten Teil der Ideen zu realisieren, von daher freuen wir uns sehr auf neue Interessierte, die Lust hätten, bei dem einen oder anderen Projekt mitzumachen. Eine Projekterfahrung ist wünschenswert, aber keine Pflicht. Dazu sind wir im Verein da – wir helfen euch Schritt für Schritt die Projekte zu Ende zu bringen.

Wenn ihr es gar nicht bis zur MV abwarten könnt und jetzt schon Fragen habt, gerne her damit! Hinterlasst einen Kommentar oder schreibt uns eine Email.

Am So, 17.01. laden wir zum Projektteil ab 15:00 Uhr im Salon Irkutsk ein. Gerne könnte ihr bereits um 13:00 Uhr kommen – im ersten Teil werden wir das Jahr 2015 abschließen und den neuen Vorstand wählen. Um eine vorherigen Anmeldung wird bis einschl, Freitag, 15.01. an info@ahojnachbarn.eu gebeten.
Viel Spaß beim Lesen, Überlegen und … MACHEN!


2016 in Planung – Projekte

Polnisches Filmfestival Cinepol

Cinepol 2016Das größte Projekt von Ahoj Nachbarn wird dieses Jahr eine wichtige Änderung erleben: Ich werde mich als Projektleiterin zurückziehen. Wir suchen einen Nachfolger für die Positionen: Projektleitung (Teamkoordination, Projektvision entwickeln, Kooperationen stärken), Projektmanager (unterstützende Arbeit für den Projektleiter, Koordination des Asana-Programms), Finanzkoordinator (Kostenkalkulation, Abrechnung).

 Was die jeweiligen Postionen genau bedeuten werde ich in den kommenden Wochen auf dem Cinepol-Blog beschreiben.

Beim Cinepol-Projekt arbeiten wir ehrenamtich, die Vergütung entspricht einer Aufwandsentschädigung (außer wir finden einen tollen Sponsor!).


Digitalisierung des Stadtführers Ahoj-Minga
Ahoj_minga_buch
Der Stadtführer Ahoj-Minga wurde 2014 von uns herausgegeben. Er beinhaltet 64 Ortewie Bars und Restaurants, Kirchen, Denkmäler, Galerien oder Feinkostläden in München. Auf 100 illustrierten Seiten kann man Geschichten von Orten entdecken, die in Verbindung zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, der Ukraine und Russland.  Dazu werden auch Stadtführungen angeboten wie diese hier. Ab April 2016 werden die nächsten Stadtführungen geplant.

Wir möchten den Stadtführer in einer digitalen Version zugänglich machen. Was das genau bedeutet, wie es aussehen soll und was für ein Team dazu benötigt wird, beschreibt die Projektkoordinatorin Agnes nächsten Dienstag, 12.01. auf unserem Blog.

Workshop zur Erstellung von Filmplakaten 

Die Stiftung Ad Arte, mit der wir bereits einige Short Waves-Filmabende organisiert haben, bietet dieses Jahr ein neues Projekt an: einen Workshop zum Thema Filmplakate. Hierzu sind noch die Details in Besprechung, sobald wir mehr Infos haben, geben wir Bescheid.

Visegrad-Filmfest (früher Tschechische Filmwoche) in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum (TZ) und der Volkshochschule (VHS)

Wie letztes Jahr will es das Tschech. Zentrum noch einmal mit dem Antrag beim Visegrad-Fond versuchen, um ein größeres Filmfestival namens MITTEL . EUROPA. Aktuelle Filme aus Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn. (gesprochen: Mittelpunkt Europa) im Herbst 2016 zu organisieren.

Letztes Jahr wurde der Antrag leider aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen abgelehnt, allerdings stehen die Chancen für eine Förderung sehr gut. Unsere Aufgabe wäre die Antragstellung (das darf nur ein Verein, keine staatl. Institution sein), natürlich unter Mithilfe des TZ – es kann da auch viel vom Vorjahr übernommen werden, und Organisation der polnischen Seite (Filme recherchieren und anfragen, Gesamtkonzept überlegen, Regisseure einladen, etc.). Ein Partner für jedes teilnehmende Land muss gefunden werden (letztes Jahr hatten wir für Polen die Zusage der AdArte Stiftung) – erst dann kann der Antrag eingereicht werden – Deadline ist der 15. März. Zu überlegen wäre auch eine Kombination mit Cinepol, d.h. das „Mittel.Punkt Europa“ anstelle von Cinepol zu organisieren.

Gesucht wird: Eine Person, die dieses Projekt leiten und betreuen will + 1-2 Prs. für das Orga-Team (Aufwandsentschädigungen sollen mitbeantragt werden). Ein Treffen mit dem TZ und der VHS, evtl. + Konsulate sollte dann spätestens Ende Januar stattfinden.

Dem TZ liegt das Projekt sehr am Herzen, falls sich aber von uns niemand findet, dann wird es wohl nicht stattfinden können, da nur wir in der Lage sind, den Antrag zu stellen.

Zu guter Letzt:
Ausflug zur Kulturhaupstadt Breslau

Die Gestaltung des Ausfluges und der Termin sind noch völlig frei. Wir dachten an ein Wochenende im Sommer.
Der Projektleiter würde sich um die Reise-, Übernachtungsorganisation, sowie um die Programmhighlights kümmern. Natürlich kann er sich dazu eine Unterstützung holen.


Und, bei welchem Projekt schlagen eure Herzen höher? 🙂

Natalia Garbacz

Vorsitzende des Vereins Ahoj Nachbarn. Nachdem sie 2004 ihr familäres Nest in Warschau verNata Ahojließ, brach sie nach Deutschland auf. Sie nahm ein Studium der Theaterwissenschaften in Erlangen auf, welches sie später in München abschloss. Den Ahoj-Nachbarn-Verein nahm sie von Nürnberg nach München mit und ist seither grenzenlos stolz darauf, dass er Schöpfer solch toller Projekte wie dem polnischen Filmfestival Cinepol oder des osteuropäischen Stadtführers Ahoj Minga geworden ist.

 

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Natalia

Über Natalia

Natalia Garbacz Nachdem sie 2004 ihr familäres Nest in Warschau verließ, brach sie nach Deutschland auf. Sie nahm ein Studium der Theaterwissenschaften in Erlangen auf, welches sie später in München abschloss. Den Ahoj-Nachbarn-Verein nahm sie von Nürnberg nach München mit und ist seither grenzenlos stolz darauf, dass er Schöpfer solch toller Projekte wie dem polnischen Filmfestival Cinepol oder des osteuropäischen Stadtführers Ahoj Minga geworden ist. Ehemalige Vorsitzende des Vereins Ahoj Nachbarn (2007-2013, 2013-2015).

2 Gedanken zu „Ausblick 2016: Was in den Herzen herumschwirrt

  1. Witam, mieszkam od wilu lat w Monachium, jestem grafikiem i moja znajoma zglosila sie do mnie o pomoc w kolportarzu zaproszen na wystawe polskich plakatow.
    Wpadlem na pomysl ze moglaby sie do was zglosic… Sa to plakaty z lat 80-tych a wiec z burzliwych czasów o których warto by bylo teraz wlasnie przypomniec.
    Wystawa jest w kwietniu na Ackermann-Bogen.
    Pozwole sobie podac wasz adres.
    Ona chetnie zorganizowala by dyskusje albo wyklad na temat polskich plakatów kultralnych. Móglbym sie tym zajac ale fajnie by bylo pogadac o tym co sie teraz dzieje w naszym kraju. Co pani o tym sadzi? pozdrawiam Tomek Wieczór

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