Zurück in die Zukunft: Digitale Stadtspaziergänge durch das osteuropäische München?

Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass die Idee von „AHOJ MINGA“ das erste Mal am Küchentisch debattiert wurde. Damals saßen da ein Dutzend Ahojskis, die darüber diskutierten, was denn nun wirklich „Osteuropa“ sei und wie man die Orte in München finden könne, die damit in Verbindung zu bringen sind. Was das Ergebnis dieser abendlichen Treffen sein würde, das war damals noch völlig offen… Weiterlesen

Auf den Spuren von uns selber. Eindrücke der Ahoj-Minga-Stadtführung am 13.10.2015.

München ist eine Einwanderungsstadt. Eindeutig. Aber nicht erst seit gestern, sondern seit Jahrzehnten. 41% der Münchner haben einen ausländischen Pass oder einen so genanannten Migrationshintergrund (d.h. mindestens ein Elternteil ist nicht in Deutschland geboren). Ein Drittel aller Münchner mit Migrationshintergrund kommt aus Osteuropa. Allein 20.000 Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt haben einen Pass aus einem der Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Wie machen sich diese Migrationen in der Stadt bemerkbar? Das konnten wir ganz gut beim Ahoj-Minga-Spaziergang in Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule letzten Dienstag erfahren. Basierend auf dem Stadtführer für osteuropäische Orte in München „Ahoj Minga", der eigenhändig von Ahoj Nachbarn 2014 herausgegeben wurde, brachte Agnes Fuchsloch die Neugierigen in die drei bisher ihnen unbekannte Orte Münchens.

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Ahoj Minga Stadtführung am Di, 13.10. um 17:00 Uhr

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In München leben mehr als 600.000 Menschen, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen. Bei diesem Rundgang mit dem Kulturverein „Ahoj Nachbarn“ suchen wir nach Spuren, die München zur „Weltstadt“ machen. Wir widmen uns im Speziellen der Migration aus Ländern der … Weiterlesen