Führung durch das osteuropäische München

Viele von euch kennen sicher unseren kleinen orangen Stadtführer Ahoj Minga, der einige der osteuropäischen Seiten Münchens vorstellt. Ein ganzer Stapel davon fand nun seinen Weg nach Israel. Und eine Gruppe Studierender aus Haifa kam dafür zu uns.

Am St.-Jakobs-Platz - Foto: Ahoj Nachbarn

Am St.-Jakobs-Platz – Foto: Ahoj Nachbarn

Im Rahmen einer Sommerschule besuchte die Gruppe unter anderem die bayrische Hauptstadt. Da es um das Thema „Parallelgesellschaften“ ging, passte unsere Ahoj Minga Führung thematisch natürlich super.

Also führten zwei unserer Mitglieder die Gruppe einmal quer durchs Gärtnerplatzviertel, wo es in Sachen Osteuropa auch eine ganze Menge zu entdecken gibt. Unter anderem die kleine Kapelle des St. Nikolaus, die zwar dem byzantinischen Ritus folgt, aber gleichzeitig zur katholischen Kirche gehört. Eine spannende Kombination, die uns der Messner der Kapelle (die übrigens ganz versteckt in einem Hinterhof liegt) vor Ort erläuterte.

Kapelle St. Nikolau und Seliger Leonid – Foto: Ahoj Nachbarn

Überhaupt versteckten sich viele der Orte mit Bezügen zum osteuropäischen München in Hinterhöfen oder hinter unscheinbaren Fassaden. Die ehemalige Hauptsynagoge Münchens in der Reichenbachstraße, die von osteuropäischen orthodoxen Juden noch 1931 erbaut worden war, konnten wir zum Beispiel nur durch die verglaste Eingangstür erspähen.

 

Vor der ehemaligen Hauptsynagoge in der Reichenbachstraße - Foto: Ahoj Nachbarn

Vor der ehemaligen Hauptsynagoge in der Reichenbachstraße – Foto: Ahoj Nachbarn

Zum Abschluss gab es dann aber an der letzten Station am St.-Jakobs-Platz dank der schönen Architektur noch etwas fürs Auge und dank leckerer polnischer Süßigkeiten auch noch etwas für die Seele.

 

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