Offener Treff im August

Wir Ahojskis brauchen keine Sommerpause;-) Daher findet auch in diesem Monat wieder unser Offener Treff statt – diesmal am 28.08. ab 19 Uhr im Hofbräukeller am Wiener Platz. Bei gutem Wetter werden wir im schönen Biergarten sitzen, bei schlechtem Wetter drinnen. Aber egal ob drinnen oder draußen – es wird sicher wieder eine nette Runde werden! Wir freuen uns auf dich!

Sommerfest der Deutsch-Polnischen Gesellschaft München

Kapela Hanki Wójciak

Am 29. Juni haben wir das Sommerfest der DPGM im Wirtshaus am Hart besucht. Bereits die Jubiläumsfeier Ende März war sehr schön, daher hatten wir uns schon richtig auf das Sommerfest gefreut. Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde in großer Runde mit guter Stimmung gefeiert. Dies lag vor allem am Highlight des Abends – dem Auftritt der polnischen Band Kapela Hanki Wójciak aus Krakaudie mitreißende polnische Musik – unter anderem aus der Tatra-Region – präsentierte. Die Gruppe tritt regelmäßig in ganz Polen und Europa auf; anlässlich des Sommerfestes der DPGM kamen die Musiker zum ersten Mal nach München und sorgten für außergewöhnlich gute musikalische Unterhaltung.

 

Es war ein tolles Fest und wir freuen uns schon jetzt auf`s nächste Mal!

Sommerfest – Ahoj Nachbarn e.V. meets MitOst e.V. meets BoschAlumniNetzwerk

Netzwerke und Initiativen zusammenbringen, Möglichkeiten für Engagement erleben, Ideen austauschen und neue Leute kennen lernen: Unser Sommerfest (in dessen Rahmen auch unser monatlicher Offener Treff stattfindet) ist eine prima Gelegenheit dafür! Ganz egal, ob es dir einfach darum geht, bekannte Gesichter wiederzusehen, neue Kontakte zu knüpfen oder dich über mögliche Projekte und Engagements auszutauschen – in der entspannten Atmosphäre unseres Sommerfests ist das wunderbar möglich!

Wo:     Gans am Wasser, am Mollsee im Westpark
Wann: Mittwoch, 31.07.19 ab 19 Uhr

Krakau – immer eine Reise wert!

„Du fährst nach POLEN in den Urlaub? Ernsthaft?“ So oder so ähnlich sind meist die Reaktionen, wenn ich erzähle, dass mich mein nächster Trip nach Polen führt: Ungläubiges Staunen zusammen mit verständnislosem Kopfschütteln. Für die meisten Leute ist Polen einfach kein Land zum Urlaub machen. Dabei hat unser östliches Nachbarland so viel zu bieten. Meiner Ansicht nach ein völlig unterschätztes Urlaubsland, welches – wenn auch manchmal erst auf den zweiten Blick – eine große kulturelle, landschaftliche wie auch kulinarische Vielfalt bietet. Eine Stadt, die die vorgenannten Aspekte auf besonders schöne Weise vereint, ist für mich Krakau; Ende April habe ich dort einige Tage verbracht und war ganz begeistert: Die Altstadt mit dem Königsschloss (beides UNESCO-Weltkulturerbe) beeindruckt mit ihrer wirklich schönen Architektur und den charmanten Gassen. In einem solchen Ambiente macht es besonders Spaß sich durch die Straßen treiben zu lassen und je nach Lust und Laune in einem Café oder Restaurant einzukehren.

Das Wawel-Schloss

Die Tuchhallen auf dem Rynek – dem Krakauer Marktplatz

Apropos einkehren: Ich habe dies ausgiebig getan – zum einen, weil gutes Essen für mich einfach dazugehört und zum zweiten weil ich polnisches Essen liebe;-) Ob gebratene Piroggen in einer Pierogarnia, Rote-Beete-Suppe in einer Milchbar, Zapiekanka als Streetfood oder Hering mit Sahne und Wodka im Restaurant – ich habe es mir wirklich gut gehen lassen;-) Dabei war ich in guter Gesellschaft: Die 5 Mädels, die mich auf meinen Krakau-Trip begleitet hatten (allesamt noch nie zuvor in Polen) waren sehr beeindruckt von der Stadt – und genauso begeistert von der polnischen Küche wie ich;-)

 

Was bei mir einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat, war mein Ausflug nach Nova Huta, der als „sozialistische Musterstadt“ geplanten Arbeitersiedlung östlich der Krakauer Altstadt. Es war eine geführte Tour, die mir spannende und bewegende Einblicke in die sozialistische Geschichte Polens verschaffte. 3,5 Stunden war ich mit einem Guide unterwegs, der mir von der Entstehungsgeschichte, dem Konzept und dem Leben in der Stadt erzählte. Auf dem Spaziergang durch die schachbrettartig angelegten Straßen besuchten wir ein Restaurant, einen lokalen Markt, ein Café und eine Kirche – die Tour hat mich nachhaltig beeindruckt und ich empfehle sie jedem, der sich für diesen Teil der Geschichte Polens interessiert.

Kirche „Arka Pana“ in Nova Huta

Mein Fazit: Krakau ist eine wunderschöne Stadt und definitiv eine Reise wert! Ich komme sicher wieder!